JeKi – Jedem Kind ein Instrument

Mit dem Pilotprojekt JeKi soll möglichst vielen Kindern die Chance eröffnet werden, in der Grundschule ein Musikinstrument zu erlernen. Dazu erfahren Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse durch ein Team von Klassen- bzw. Musiklehrern und Musikschullehrkräften eine umfassende musikalische Grundausbildung. In der zweiten Klasse erhalten die Schülerinnen und Schüler dann in einer zusätzlichen Musikstunde Instrumentalunterricht in kleinen Gruppen.

An dem landesweiten Projekt können 70 Grundschulen mit je einer Klasse teilnehmen. Für den Projektzeitraum 2008/09 und 2009/10 erhält jede Schule 20.000,- Euro für die Anschaffung der Leihinstrumente und den Instrumentalunterricht durch die Musikschullehrkräfte.

JeKi

JeKi – Jedem Kind ein Instrument

Damit tatsächlich alle Kinder die Möglichkeit haben, ein Instrument zu erlernen, werden Schulen mit einem hohem Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler bevorzugt in das Pilotprojekt JeKi aufgenommen. Diesen Schulen kann auch der Eigenbeitrag der Schulen in Höhe von 4.400,- Euro für die beiden Projektjahre vermindert oder erlassen werden.

 

Die Leitung des Pilotprojekts JeKi liegt beim Hessischen Kultusministerium und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Um die produktive Zusammenarbeit von Schulen und Musikschulen zu unterstützen, sind beide Seiten durch einen Koordinator bzw. eine Koordinatorin vertreten. Sie sind für die inhaltliche Entwicklung im Projekt und die Beratung und Betreuung der Grundschulen und Musikschulen verantwortlich. Ein Fachbeirat, dem u. a. Vertreterinnen und Vertreter des Verbandes Deutscher Schulmusiker e. V. (Landesverband Hessen), des Arbeitskreises für Schulmusik und allgemeine Pädagogik e. V. und des Verbandes deutscher Musikschulen (Landesverband Hessen) angehören, sichert die Qualität des Projekts.