Trompete

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 8 Jahre
Eingangs-
voraussetzungen:
Voraussetzung ist eine geeignete Zahnstellung. Der Unterricht kann nur bedingt bei fest montierter Zahnspange sinnvoll sein (der vorherige Besuch der MFE und Instrumentalunterricht in einem anderen Fach oder die MGA wird empfohlen).
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht und Einzelunterricht.
Dozenten: Thomas Henze
musikalische Betätigungsfelder: Blechbläser Ensembles, Posaunenchöre, Big-Bands, Musikzüge, Blaskapellen, Blasorchester, Sinfonieorchester
Instrumente: Einige Mietinstrumente können für den Anfang über die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Vor Anschaffung eines eigenen Instruments sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument. Die Mensur ist relativ eng und der Schalltrichter entsprechend weit ausladend. Die Rohrlänge der am häufigsten vorkommenden B-Trompete beträgt ca. 134 cm.

Bereits vor ca. 3500 Jahren spielten Ägypter trompetenartige Instrumente aus Metall. Frühe griechische oder römisch Trompeten waren lang gestreckt und ohne Windungen. Später war das römische Cornu in der Form eines großen G gewunden. Ob die Kunst des Rohrbiegens von der Antike durch das Mittelalter tradiert wurde oder im Abendland neu entdeckt werden musste, ist nicht mit Sicherheit geklärt. Frühmittelalterliche Trompeten waren gestreckt. Gewundene Formen sind erst ab dem 14. Jahrhundert nachzuweisen.

Die Musiker H. Stölzel (Hornist) und F. Blühmel erfanden 1813 die Périnet- oder auch Drehbüchsenventile, die den Luftstrom umleiten. Seit 1830 ist die heutige Bauform mit drei Ventilen bekannt (C. A. Müller, Mainz und F. Sattler, Leipzig). Das heute in der so genannten Deutschen Trompete gebräuchliche Drehventil erhielt seine endgültige Ausformung vermutlich 1832 bei J. Riedl in Wien.