Fagott

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 8 Jahre (mit speziellen Kinderinstrumenten)
Eingangs-
voraussetzungen:
Der vorherige Besuch der MFE und Instrumentalunterricht in einem anderen Fach oder die MGA und das Instrumentenkarussell werden empfohlen.
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht und Einzelunterricht.
Dozenten: Vadim Krichtopov
musikalische Betätigungsfelder: Kammermusik, gemischte Ensembles, Holzbläserensembles, Blasorchester, Sinfonieorchester
Instrumente: Instrumente in verschiedenen Größen können je nach Alter und Größe des Schülers in begrenzter Anzahl durch die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Wir empfehlen das Mieten der kleinen Größe und den Kauf der des großen Fagotts. Vor Anschaffung eines eigenen Instruments sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Das Fagott ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage. Sein Name (ital. fagotto = „Bündel“) leitet sich aus seiner mehrteiligen Bauart ab. Der Korpus des Fagotts besteht aus S-Bogen, dem Flügel, dem Stiefel, der Bassröhre und dem Schallstück. Der Tonerzeuger des Fagotts ist das Doppelrohrblatt. Durch das periodische Gegeneinanderschlagen der beiden Blätter wird die Luftsäule im Instrument in Schwingung versetzt. Ein gutes Rohr kann, je nach Intensität der Nutzung, durchschnittlich etwa drei bis zehn Wochen gespielt werden, bevor es unbrauchbar wird. Während dieser Zeit kann sich das Holz immer wieder verändern, sodass es nachgearbeitet werden muss. Mit Tonlöchern, die teils mit Klappen und teils mit den Fingern abgedeckt werden, wird die Länge der schwingenden Luftsäule und damit die Tonhöhe verändert. Das Instrument ist ungefähr 1,35 m hoch, die gesamte Rohrlänge beträgt aber inklusive S-Bogen ca. 2,55 m, da sie aus zwei Röhren resultiert, die nebeneinander liegen.

Der Klang des Fagotts wird in tiefen Lagen gern als sonor, in der Tenorlage als „cantabel“ beschrieben. Die Grundskala vom „leeren Ton“ abwärts bis zum tiefsten Ton ist f–F (mit H statt B). So gesehen wird das Fagott ähnlich gegriffen wie eine Altblockflöte oder das tiefe Klarinettenregister. Notiert wird wegen des großen Tonumfangs im Bass-, Tenor- und mitunter im Violinschlüssel, und zwar in wirklicher Tonhöhe ohne Transposition. In diesem letzteren Sinne ist das Fagott ein „C-Instrument“.