Saxofon

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 9 Jahre
Eingangs-
voraussetzungen:
Der vorherige Besuch der MFE und Instrumentalunterricht in einem anderen Fach oder die MGA und das Instrumentenkarussell werden empfohlen.
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht und Einzelunterricht.
Dozenten: Virginie Allegret-Klages, Malte Klages
musikalische Betätigungsfelder: Kammermusik, gemischte Ensembles, Jazz-Band, Big-Bands, Musikzüge, Blaskapellen, Blasorchester
Instrumente: Einige Mietinstrumente in verschiedenen Größen können für den Anfang über die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Vor Anschaffung eines eigenen Instruments sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Das Saxophon ist ein Blasinstrument und gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Ton entsteht beim Saxophon durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt (wie z. B. auch bei der Klarinette). Deswegen zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Korpusmaterials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten. Das Saxophon ist in vier Einzelteile zerlegbar: das Rohrblatt, das Mundstück mit der Blattschraube (Ligatur), den S-Bogen und den Korpus.

Am häufigsten in Gebrauch sind Alt- und Tenorsaxophon, gefolgt von Sopran- und Bariton-, während die Varianten in den extremen Lagen manchmal solistisch oder zur Bereicherung der Klangfarben in größeren Ensembles eingesetzt werden. Das Altsaxophon ist nicht zuletzt deshalb das prominenteste aller Saxophone, weil es von seiner Größe, seinem Preis und seinem Gewicht her ganz hervorragend als Anfängerinstrument für Kinder und Jugendliche geeignet ist, bevor später auf größere, teurere und schwerere Instrumente gewechselt werden kann.

Das Saxophon wurde von dem Belgier Adolphe Sax im Jahre 1840 erfunden und schließlich am 28. Juni 1846 in Frankreich patentiert. Im Patentantrag begründet Sax seine Erfindung mit dem Fehlen gut klingender Holzblasinstrumente der tiefen Lage. Sax gilt auch als Erfinder des Euphoniums. Ursprünglich für den Einsatz im Sinfonieorchester gedacht, fand es zunächst Anwendung in Marsch- und Militärkapellen, da zeitgenössische Komponisten das neue Instrument zunächst weitgehend ignorierten. Erst mit dem Aufkommen des Jazz begann der eigentliche Siegeszug dieses Instruments mit seinem sehr variablen Klang und einem großen dynamischen Umfang. Inzwischen ist es bei Konzert- und Tanzmusik eines der beliebtesten Soloinstrumente, und viele bekannte Solisten haben ihre eigenen Bands oder Combos gegründet.