Violoncello (Cello)

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 4 1/2 Jahre
   
Eingangs-
voraussetzungen:
keine (der vorherige Besuch der MFE wird empfohlen)
   
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht, Einzelunterricht und Suzukiunterricht.
   
Dozenten: Erika Umanez, Fan Yang
   
musikalische Betätigungsfelder: Kammermusik, Celloensemble, gemischte Ensembles, Streichquartett, Streichorchester, Sinfonieorchester
   
Instrumente: Instrumente in verschiedenen Größen können je nach Alter und Größe des Schülers in begrenzter Anzahl durch die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Wir empfehlen das Mieten der kleinen Größen und den Kauf eines 4/4 Cellos. Vor der Anschaffung eines eigenen Instrumentes sollte ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Das Violoncello, oder kurz Cello, ist ein Streichinstrument. Seine Bauweise entspricht im Wesentlichen der der Violine, doch ist es größer, und besitzt abweichende Proportionen. So sind z.B. die Zargen im Verhältnis zum Umfang deutlich höher. Dieses erweitert den Resonanzraum und gleicht die Tatsache aus, dass das Violoncello, gemessen an seiner Stimmung, eigentlich viel größer sein müsste, wenn man die Proportionen der Violine beibehalten wollte. Es ist zusammen mit dem Kontrabass das Bassinstrument der Streichergruppe. Das Violoncello ist mit vier Saiten im Quintenabstand bespannt, die auf C, G, d und a gestimmt sind. Es klingt somit genau eine Oktave tiefer als die Viola. Der Tonumfang reicht bis zum dreigestrichenen e (e’’’).

Das Instrument entstand nach 1535 in Norditalien. Im Gegensatz zur Violine und Viola wurde das Instrument bis etwa 1850 wie die Gambe (mit dem Hals nach oben) aufrecht zwischen den Beinen gehalten. Das wird auch heute noch bei Konzerten in historischer Aufführungspraxis so gehandhabt. Heute wird es auch noch aufrecht zwischen den Beinen gehalten, steht jedoch meist mit einem ausziehbaren Stachel auf dem Boden.

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