Akkordeon

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 8 Jahre
Eingangs-
voraussetzungen:
keine (der vorherige Besuch der MFE wird empfohlen).
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht und Einzelunterricht.
Dozenten: Kathryn Freiboth, Karin Wagner
musikalische Betätigungsfelder: Volksmusik, argentinischer Tango, französische Musette-Musik und anspruchsvolle zeitgenössische Literatur im Akkordeon-Orchester oder als Solist.
Instrumente: Einige Mietinstrumente können für den Anfang über die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Vor Anschaffung eines eigenen Instruments sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Das Akkordeon ist ein Tasteninstrument. Es zählt zu den selbstklingenden Unterbrechungs-Aerophonen. Der Ton wird durch freischwingende, durchschlagende Zungen erzeugt. Man zählt heute alle Handzuginstrumente, die auf der rechten Seite, dem Diskant, die Klaviatur in einer abgewinkelten Form angebracht haben, zu den diversen Akkordeonarten. Diese Anordnung der Tastatur geht auf die ersten Wiener oder die ersten französischen Instrumente zurück. Die verschiedenen Typen der Konzertina, wie beispielsweise das Bandoneon, weisen im Gegensatz zum Akkordeon keine abgewinkelte Tastatur auf.

Ein Akkordeon besteht wie fast alle Handzuginstrumente aus zwei Teilen (Diskant und Bass), die durch einen Balg miteinander verbunden sind. Man unterscheidet bei der Diskant-Tastatur zwischen Klaviatur und Knopftastatur. Die Basstastatur ist dabei immer als Knopftastatur ausgelegt. Durch das Auseinanderziehen und Zusammendrücken der beiden Teile wird die Luft im Balg durch die Stimmstöcke in den beiden Seitenteilen geführt. Je nachdem, ob beim Ziehen und Drücken die gleichen Töne erklingen, kann grundsätzlich zwischen wechseltönigen und gleichtönigen Instrumenten unterschieden werden. Weiterhin ist eine Klassifikation nach Art der Tastenbelegung im Diskant möglich. Neben den hier aufgezählten sind noch zahllose weitere Varianten bekannt. Die Vielfalt der Akkordeons in Gruppen einzuteilen, ist schwierig. Bei praktisch allen Klassifikationssystemen zeigen sich Vor- und Nachteile sowie mehr oder weniger zahlreiche Ausnahmen.