E-Gitarre

Kurzinfo

frühestes
Einstiegsalter ca.:
ab 10 Jahre
Eingangs-
voraussetzungen:
keine (der vorherige Besuch der MFE wird empfohlen).
Unterrichtsformen: Gruppenunterricht, Partnerunterricht und Einzelunterricht.
Dozenten: Jochen Lorbach, Waldemar Sheljaskow, Till Spohr
musikalische Betätigungsfelder: Die Möglichkeit, die Gitarre elektronisch zu verstärken, hat ihr den Weg in die Rock-Pop-Unterhaltungsmusik geöffnet, dort wird sie meist solistisch eingesetzt. Der E- Gitarrist einer Band genießt hohes Ansehen.
Instrumente: Instrumente können in begrenzter Anzahl durch die Musikschule zur Verfügung gestellt werden. Vor Anschaffung eines eigenen Instruments sollte unbedingt ein Beratungsgespräch mit dem Fachlehrer stattfinden.

Information zum Instrument

Eine elektrische Gitarre (auch E-Gitarre oder Stromgitarre genannt) ist eine für elektrische Tonabnahme entwickelte Gitarre. Sie setzt im Gegensatz zur akustischen Gitarre nicht primär auf einen akustischen Klangkörper zur Verstärkung der Saitenschwingungen. Dadurch können andere Bauformen erreicht werden. Eine minimale Gitarre hat ausschließlich einen Hals, über dem zwischen Sattel (am Kopf) und Steg (auf dem Korpus) Saiten der Dicke nach geordnet aufgespannt sind. Der Korpus ist je nach Bauform der Gitarre stark unterschiedlich ausgeprägt. Es gibt neben den Solidbody-Gitarren (ohne Hohlkörper) noch zahlreiche andere Bauformen wie zum Beispiel Halbresonanz-Gitarren. Auf dem Korpus befindet sich der Steg. An diesem ist das andere Ende der Saiten befestigt, oder unterhalb davon an einem Saitenhalter. Auch für den Steg gibt es zahlreiche unterschiedliche Bauformen mit unterschiedlichen Einstellmöglichkeiten für Saitenlage, exakte Mensur einzelner Saiten oder auch mit Sonderfunktionen, wie zum Beispiel Tremolo-Hebel – eigentlich Vibrato.

Die Entwicklung der E-Gitarre wurde von dem Wunsch getrieben, dem Instrument eine größere Lautstärke zu verschaffen. Das wurde notwendig, da sich die Gitarristen im Jazz mit rein akustischen Instrumenten nur schlecht gegen Bläser oder auch nur ein einzelnes Klavier durchsetzen konnten. So entwickelte sich die E-Gitarre stufenweise aus der bekannten akustischen Gitarre. Deshalb wird unter dem Begriff E-Gitarre im weiteren Sinne die gesamte Bandbreite von akustischen (Jazz-)Gitarren mit angebautem Tonabnehmer auf der einen Seite und Gitarren ohne Resonanzkörper auf der anderen Seite verstanden. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es zahlreiche Mischformen, die sich bis heute gehalten haben.